Warum ich kandidiere

Für Merzen. Für unsere Region. Für morgen.

Vor weit über sieben Jahren bin ich der Liebe wegen von Osnabrück nach Merzen gezogen. Heute ist Merzen meine Heimat. Ein Ort, an dem ich angekommen bin, an dem meine Familie lebt und an dessen Zukunft mir viel liegt.

Deshalb kandidiere ich für den Gemeinderat Merzen und den Samtgemeinderat Neuenkirchen.

Kommunalpolitik ist für mich keine Bühne für Parteipolitik, sondern die Möglichkeit, ganz konkret etwas zu bewegen. Es geht um sichere Straßen, starke Unternehmen, gute Lebensbedingungen für Familien, funktionierende Infrastruktur und eine lebenswerte Zukunft für unsere Dörfer.

Ich trete für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an, weil ich mich mit den Grundwerten der Partei am stärksten identifizieren kann. Gleichzeitig ist mir wichtig: Kommunalpolitik ist vor allem Personenpolitik. Gute Lösungen entstehen nicht durch parteipolitische Grabenkämpfe, sondern durch Zusammenarbeit. Ich möchte gemeinsam mit den Ratsmitgliedern aller demokratischen Fraktionen daran arbeiten, unsere Gemeinde Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Ich bin überzeugt, dass ich dabei nicht nur meine berufliche Erfahrung, sondern auch meine Kreativität, meinen Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge und meine langjährige Erfahrung im Ehrenamt einbringen kann.

Daniel Hopkins Kandidat Gemeinderat Merzen Samtgemeinderat Neuenkirchen

Meine Schwerpunkte:

Für die kommenden Jahre möchte ich mich in der Region insbesondere für folgende Themen einsetzen:

  • Regionale Wirtschaft stärken und die Wertschöpfung vor Ort erhöhen.
  • Energieautonomie ausbauen – nachhaltig, bezahlbar und zukunftsorientiert.
  • Verkehr sicherer gestalten, insbesondere für Kinder, Familien und ältere Menschen.
  • Klimaangepasste Infrastruktur weiterentwickeln.
  • Ehrenamt, Vereine und Dorfgemeinschaften nachhaltig stärken.

Seit über 25 Jahren gesellschaftspolitisch engagiert

Mein gesellschaftspolitisches Engagement begann bereits vor mehr als 25 Jahren.

Damals entwickelte ich gemeinsam mit einem kleinen Team das Projekt Onlinebuerger.de. Unser Ziel war es, die Wahlbeteiligung in Deutschland zu erhöhen und Bürgerinnen und Bürgern eine digitale Plattform für politische Mitwirkung zu bieten – zu einer Zeit, als Begriffe wie E-Partizipation oder digitale Demokratie noch kaum eine Rolle spielten.

Das Projekt war bereits weit fortgeschritten. Mit Ausnahme der FDP signalisierten sämtliche damals im Bundestag vertretenen Parteien ihre Unterstützung. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung stand hinter der Idee, das Design der Plattform war fertig entwickelt.

Am Ende scheiterte das Projekt nicht an der Idee, sondern an den damals nicht finanzierbaren Entwicklungskosten. Trotzdem hat mich dieses Projekt bis heute geprägt. Es zeigte mir, wie wichtig Beteiligung, Dialog und neue Ideen für eine funktionierende Demokratie sind.

Politik aus nächster Nähe erlebt

Parallel dazu berichtete ich viele Jahre als freier Redakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung regelmäßig über kommunalpolitische Themen.

Auch die „große Bühne“ der Bundes- und internationalen Politik durfte ich kennenlernen. Nach den erforderlichen Sicherheitsüberprüfungen hatte ich die Gelegenheit, (Kurz-)Interviews und persönliche Gespräche mit Bundeskanzlern, Bundespräsidenten, Ministerpräsidenten, Premierministern und vielen weiteren prägenden Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zu führen.

Als gebürtiger Osnabrücker kannte ich den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und den heutigen Verteidigungsminister Boris Pistorius allerdings schon lange, bevor sie ihre höchsten politischen Ämter übernahmen. Mit Boris Pistorius – und das darf ich an dieser Stelle wohl verraten – habe ich zuletzt ganz entspannt auf der Osnabrücker Maiwoche bei einem Bier zusammengesessen. Zugegeben: Das ist inzwischen auch schon einige Jahre her. 😉

Aber insbesondere bei der Berichterstattung über lokalpolitische Themen habe ich erlebt, wie komplex kommunale Entscheidungen tatsächlich sind. Oft geht es nicht um einfache Antworten, sondern darum, unterschiedliche Interessen miteinander zu verbinden und tragfähige Lösungen zu finden.

Diese Erfahrungen helfen mir bis heute, politische Themen differenziert zu betrachten und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.

Ideen verwirklichen statt nur darüber sprechen

Ich habe schon immer Freude daran gehabt, ungewöhnliche Ideen in die Tat umzusetzen.

2013 entstand aus einer einfachen Frage die bundesweit erste unabhängige Wahlparty: Warum treffen sich nach einer Wahl eigentlich nur Parteien – und nicht die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam? So entstand damals die Kreuzparty in Osnabrück.

Nach der Kommunalwahl 2026 erlebt dieses Konzept ein Revival – diesmal in Merzen. Dank der Unterstützung zahlreicher ortsansässiger Unternehmen können sich alle Bürgerinnen und Bürger nach der Wahl bei Freigetränken und Bratwurst treffen und gemeinsam die Wahlergebnisse verfolgen. Für die Kleinen steht eine Hüpfburg bereit. 😉 

Für mich ist das gelebte Demokratie: Menschen zusammenbringen – unabhängig davon, wen sie gewählt haben. Und was mich besonders positiv stimmt: Die Mitglieder aller anderen im Rat vertretenen Parteien unterstützen von Beginn an die Aktion. Keine Spur von etwaigen „Parteiengräben“. 

    Ehrenamt ist für mich selbstverständlich

    Ehrenamt begleitet mich fast mein gesamtes Leben.

    2011 gehörte ich zu den Mitgründern der gemeinnützigen Initiative „Wir starten gleich!“. Der Unternehmer Reinhard Höfelmeyer und Schauspieler Klaus J. Behrendt hatten die Idee, Kindern aus finanziell benachteiligten Familien einen gleichberechtigten Start in die Schulzeit zu ermöglichen. Und zwar, indem sie für sie einen vernünftigen Schultornister organisieren.

    Bis heute konnten rund 25.000 Schulranzen im Wert von fast 7,5 Millionen Euro an Kinder in Osnabrück und inzwischen zehn weiteren Städten übergeben werden.

    Über viele Jahre engagierte ich mich dort ehrenamtlich als Pressesprecher und unterstützte die Organisation des jährlichen Charity-Golfturniers. Auch heute engagiere ich mich weiterhin – unter anderem auch zusätzlich als Schatzmeister des Fördervereins von Blau-Weiß Merzen.

      Berufliche Erfahrung für die Kommunalpolitik nutzen

      Beruflich arbeite ich seit vielen Jahren in leitenden Marketingfunktionen nationaler und internationaler Unternehmen. Dabei habe ich Verantwortung für Teams, Budgets und strategische Projekte übernommen und gelernt, wirtschaftlich zu denken, Prioritäten zu setzen und Prozesse effizient zu gestalten.

      Zu meinen beruflichen Stationen gehören unter anderem Unternehmen wie Tetra, Q1 Energie AG, Sievert, Syntech Plastics oder vor nicht allzu langer Zeit die Entwicklung des Markennamens cunova, Weltmarktführer für Spezialprodukte aus Kupfer und Kupferlegierungen.

      Diese Erfahrungen aus meinem Berufsalltag möchte ich künftig auch in die kommunale Arbeit einbringen.

      Ein etwas ungewöhnlicher Lebenslauf

      Mein Lebensweg war selten gewöhnlich.

      Ich berichtete als Krisenreporter aus dem Irak, lebte jeweils ein Jahr in Israel und Brasilien und bereiste inzwischen mehr als 70 Länder.

      Besondere Aufmerksamkeit erhielt meine Weltrekordreise „Extreme Couchhopping“, bei der ich innerhalb von 80 Tagen in 34 Städten und 21 Ländern auf allen Kontinenten jede Nacht auf dem Sofa einer anderen fremden Person übernachtete.

      Ich veröffentlichte Bücher, darunter „Und Sirius hat es gesehen“, sowie gemeinsam mit Fotograf Friso Gentsch den außergewöhnlichen Bildband „Backstage“, der auf der Frankfurter Buchmesse 2013 zum kuriosesten Buch der Messe gekürt wurde.

      Viele dieser Projekte führten zu Einladungen in Fernseh- und Radiosendungen.

      Warum ich das erzähle?

      Nicht, weil diese Geschichten für Kommunalpolitik entscheidend wären. Sondern weil sie zeigen, was mich ausmacht: Neugier, Kreativität, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

        Daniel Hopkins

        Die Kommunalwahl entscheidet darüber, wer unsere Gemeinde in den kommenden Jahren mitgestaltet. Ich freue mich über Euer Vertrauen – aber genauso über kritische Fragen, Anregungen oder neue Ideen. Wenn Ihr mehr über mich oder meine Ziele erfahren möchtet, schreibt mir gerne eine E-Mail (siehe Kontaktformular) oder kontaktiert mich per WhatsApp (siehe Icon unter diesem Text). Ich freue mich auf den persönlichen Austausch und bemühe mich um rasche Antwort.

        Herzlichen Dank für Euer Vertrauen.

        Daniel Hopkins

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